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WITTEN · RUHRGEBIET · ONLINE

DU GEGEN DICH.

Psychologische Begleitung für Menschen, die gegen sich selbst kämpfen.
01 · VIELLEICHT KENNST DU DAS

WENN DU DIE AUGEN SCHLIESST, WIRD ES LAUT.

To-Do's marschieren durch deinen Kopf. Alle noch offenen Chats, die seit Tagen eine Antwort von Dir verlangen, tauchen schlagartig auf. „Nicht mal richtig abschalten krieg ich hin“, kommentierst Du Dich dabei selbst. Mit Gedanken wie „Wenn das hier endlich vorbei ist. Wenn ich das noch geschafft habe. Wenn es ein bisschen ruhiger wird – ich bin mir sicher, dann wird sich endlich alles gut anfühlen“, versuchst Du Dich selbst zu beruhigen. Ein kurzes Aufatmen. „Dafür musst Du aber auch echt noch viel machen!“, bemerkst Du sofort alarmiert. Und ohne dass Du genau mitbekommen hast, wie Du aufgestanden bist, stehst Du am Handy scrollend in der Küche und machst Dir Deinen dritten Cappuccino. Das Leben rennt weiter. Und manchmal stellst Du Dir kurz die Frage: Werde ich eigentlich jemals ankommen?
02 · WIE ICH ARBEITE

WIR BEGINNEN BEI DEM, WAS GERADE PASSIERT.

In meiner Begleitung geht es darum, Dich mit Dir und allem, was Du erlebst, anzufreunden. Auch mit Deinem inneren Kampf.
Denn „Kämpfen ist schlecht, hör auf damit!“ ist letztendlich nur eine ausgeklügeltere Art, diesen Kampf fortzusetzen.
01 / BEMERKEN

WAS IST GERADE DA?

Eine typische Sitzung bei mir beginnt mit der Frage: „Was bemerkst Du gerade in Dir?“
Vielleicht ist das etwas Unruhiges. Vielleicht der Drang, dieses Mal endlich einen „Durchbruch“ in der Sitzung zu erzielen. Vielleicht bemerkst Du auch nichts – und ärgerst Dich darüber, weil Du denkst, Du bist noch nicht gut genug im Hinfühlen. Egal, was auftaucht: Wir widmen uns genau dem, was gerade passiert.
"Was bemerkst Du gerade in Dir?"
"Ich will heute endlich eine große Erkenntnis haben"
02 / ERFORSCHEN

DIE GUTEN GRÜNDE VERSTEHEN.

Indem wir das, was in uns passiert, da sein lassen, können wir es neugierig erforschen: „Wenn es passiert, dass Du morgens länger schläfst, dann beschimpfst Du Dich danach selbst als schwach – was befürchtest Du denn, was passieren würde, wenn Du Dich nicht so beschimpfen würdest?“ So finden wir nach und nach heraus, aus welchen guten Gründen genau das passiert, was passiert: „Wenn ich mich nicht so beleidigen würde, um mich so anzuspornen … ich glaube, dann hätte ich Angst, immer so lange liegen zu bleiben und so mit meiner Arbeit überhaupt nicht voranzukommen.“
"Wenn ich mich nicht so fertig machen würde, um mich anzuspornen...
"... dann hätte ich Angst, mit meiner Arbeit überhaupt nicht voranzukommen".
03 / DABLEIBEN

DEM SCHMERZ VORSICHTIG BEGEGNEN.

Und dann bleiben wir noch einen Moment dort. „Mhm. Und was wäre so schlimm daran, nicht voranzukommen?“
Vielleicht kommt erst mal gar keine Antwort. Vielleicht ein Schulterzucken. Vielleicht: „Keine Ahnung.“ Und manchmal taucht darunter etwas auf, das schon lange da ist: „Ich glaube … ich habe Angst, dass aus mir nichts wird.“ Anstatt uns wie sonst meistens von unangenehmen Gefühlen wie Angst, Einsamkeit, Scham und Trauer abzulenken, widmen wir uns in der Begleitung genau diesen Gefühlen, ganz vorsichtig: „Puh. Da hat etwas in Dir echt Angst, dass Dein Leben nicht gelingt. Da macht es total Sinn, dass Du so hart mit Dir bist"
"Ich glaube... Ich hätte Angst, dass aus mir nichts wird."
"Puh, da hat etwas in Dir echt Angst, dass Dein ganzes Leben dann nicht gelingt."

DIE ANGST IST DANN IMMER NOCH DA, ABER SIE BESTIMMT DANN NICHT MEHR ALLES.

Wenn wir die Angst vor den eigenen, schmerzhaften Gefühlen verlieren, dann verändert sich langsam etwas: Wir sind dann nicht mehr gezwungen, alles dafür zu tun, um sie zu vermeiden. Scrollen auf Instagram, ständiges Arbeiten und innerliches Anschreien – die vorherigen Vermeidungsstrategien – werden dann langsam weniger. Dann wird aus dem inneren Gegen‒Dich‒und‒diese‒Gefühle‒Kämpfen, ein Sich‒Kümmern: „Ah, da taucht gerade meine Angst auf, im Leben zu versagen. Ich mache erst mal langsam, bleibe innerlich kurz bei ihr. Was könnte ich der Angst denn gerade geben, damit sie sich mit mir sicherer fühlt?“ Die Angst ist dann immer noch da – aber sie bestimmt nicht mehr alles! So entsteht ein Gefühl von Vertrauen in und mit Dir. Weil du weißt, dass, egal welche Emotion in dir auftaucht, Du sie in Dir halten kannst. Dagegen anzukämpfen ist dann gar nicht mehr nötig.
03 · AUCH DAS DARF DA SEIN

VIELLEICHT WILLST DU DA GERADE NICHT HINSCHAUEN.

Vielleicht merkst Du beim Lesen, dass Du keine Lust auf unangenehme Gefühle hast. Vielleicht macht Dich die Vorstellung, so begleitet zu werden, nervös. Verstehe ich. Und wenn Du das gerade in Dir bemerkst – dieses „Ich will da nicht hin“ – sind wir schon mittendrin.
Denn in der Begleitung beginnen wir genau dort: bei der Bewegung, die weg will. Und wenn es sich sicher anfühlt, bleiben wir für ein paar Sekunden bei diesem Gefühl. Und erforschen, aus welchen guten Gründen Du da vielleicht gerade erst einmal nicht hinschauen möchtest.
Junger Mann mit dunklem, lockigem Haar, Bart und blauem Hemd lächelt freundlich.
04 · WER DICH HIER BEGLEITET

DAMIT DU WEISST, MIT WEM DU SPRICHST.

Mein professioneller Hintergrund ist mein derzeitiges Masterstudium der Klinischen Psychologie und Psychotherapie. Ich bin ausgebildeter Seelsorger und halte regelmäßig Seminare zu den Themen Kommunikation & Konflikt sowie psychische Erste Hilfe. Freiberuflich arbeite ich seit einigen Jahren mit Menschen in psychologischen Einzelgesprächen. Außerhalb meiner Arbeit verbringe ich am liebsten Zeit mit meiner Partnerin und Freunden. Meine Eltern kochen beide beruflich – ich bilde mir ein, deshalb auch gut kochen zu können (Smiley). Auf jeden Fall tue ich es sehr gern. Ich spiele selten, aber gern Gitarre, habe eine Schwäche für Grafikdesign und jogge längere Strecken. Ich bin Christ und versuche, regelmäßig sonntags in den Gottesdienst zu gehen. Ich hätte gern einen Hund.
Sebastian Bäurle
05 · MEINE HALTUNG

MEINE HALTUNG

Ein paar Gedanken dazu, warum ich so arbeite und wie ich auf Psychologie schaue.
Woher kommt eigentlich dieser Kampf?
Warum ich genau diese Arbeit mache
06 · RAHMEN & INVESTITION

EIN VERLÄSSLICHER GEMEINSAMER RAHMEN.

Ich arbeite meistens in einem gemeinsamen Prozess über sechs Monate. Wir treffen uns alle zwei Wochen für 60 Minuten. Dieser Zeitraum gibt genug Raum, um Vertrauen aufzubauen und Themen wirklich zu erkunden – statt nur an der Oberfläche zu bleiben.
WITTEN, ONLINE
SITZUNGEN IN MEINEM RAUM ODER VIA VIDEO TELEFONAT
60 MIN.
PRO SITZUNG
14 ‒ TÄGIG
FESTER RHYTHMUS
6 MONATE
GEMEINSAMER PROZESS
50 ‒ 100€
SLIDING SCALE, PRO SITZUNG
Damit Begleitung auch möglich ist, wenn Geld gerade knapper ist, biete ich eine Sliding Scale an. Das bedeutet, Du wählst im kostenfreien Kennenlerngespräch innerhalb dieses Rahmens den Beitrag, der zu Deiner aktuellen finanziellen Situation passt. Die Bezahlung erfolgt monatlich.
07 · DER NÄCHSTE SCHRITT

VIELLEICHT HAT ETWAS IN DIR GENICKT.

Wenn Du beim Lesen gemerkt hast: „Das spricht mich an.“ Dann ist der nächste Schritt ein kostenfreies Kennenlerngespräch von etwa 20 Minuten.
Es ist noch keine Sitzung – sondern ein erstes Kennenlernen und Besprechen des Rahmens. Keine Sorge: Ich werde Dich zu nichts drängen – und Dir ehrlich sagen, wenn ich denke, dass etwas anderes Dir mehr dienen würde als meine Begleitung.
01
Wir schauen, was Dich gerade beschäftigt.
02
Wir prüfen gemeinsam, ob meine Art zu arbeiten für Dich passt.
03
Wir besprechen, ob der finanzielle und zeitliche Rahmen der Begleitung stimmig für Dich ist.
08 · FRAGEN & ANTWORTEN
DU FRAGST DICH NOCH...
Ist das, was Du hier anbietest, Psychotherapie?
Wie stellst Du die Qualität Deiner Begleitung sicher?
Welchen theoretischen Hintergrund hat Deine Art der Einzelbegleitung?
Ich kann mir eine Begleitung gerade nicht leisten – auch nicht zu den angegebenen Beiträgen. Gibt es trotzdem eine Möglichkeit, mit dir zu arbeiten?
Ich könnte mir vorstellen, mit dir zu arbeiten, bin aber nicht sicher, ob mein Thema zu deiner Art der Begleitung und dem, was ich bis jetzt hier gelesen habe, passt.
Wie lange muss ich mich festlegen?